POWER ON/OFF

Was steckt hinter POWER ON/OFF?

Das Projekt „Power ON/OFF“ möchte einerseits Schüler zum Nachdenken über die unterschiedlichen Lebenssituationen in Industrie- und Entwicklungsländern anregen und andererseits die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen ruandischen und deutschen, für das Rwanda Village Concept Project engagierten StudentInnen fördern. Zu diesem Zweck arbeiten die Mitglieder des Vereins RVCP-Frankfurt e.V. in Zusammenarbeit mit einem/r eingereisten ruandischen Student/in Unterrichtsseminare für Schüler aus, die an deutschen Schulen gehalten werden.

Kinder und Jugendliche haben normalerweise wenig Kontakt mit entwicklungspolitischen Themen. Ihr Bild von „Afrika“ ist häufig stark medial von Armuts- und Katastrophenberichten geprägt. Power ON/OFF zielt ganz bewusst nicht auf diese Seite Ruandas ab, sondern greift Alltagsthemen auf, die sowohl in Entwicklungsländern wie Ruanda als auch in Industrieländern wie Deutschland von Aktualität sind. Dazu zählen im Einzelnen Energieversorgung, Nahrungsmittelversorgung, HIV/AIDS, soziales Engagement/Entwicklungszusammenarbeit. Die Schüler sollen aufgerufen werden, diese Themen in einem globalen Zusammenhang zu betrachten. Der direkte Austausch mit einem/einer Studenten/in aus Ruanda steigert die Authentizität der Lerninhalte und stellt eine spannende Form der Wissensvermittlung dar.

Der Titel des Projekts „Power ON/OFF“ fasst die Ziele unseres Projekts prägnant zusammen: Das englische Wort „Power“ lässt sich mit Kraft, Leistung, Macht, Energie oder Elektrizität übersetzen. Die Worte ON/OFF sind ein Gegensatzpaar, sie beschreiben den Zustand des Vorhandenseins oder Nicht-Vorhandenseins. Wir möchten Schülern einen Einblick in das Leben der ruandischen Bevölkerung geben und sie so in die Lage versetzen, ihren eigenen Alltag mit anderen Augen zu betrachten. Die POWER des kleinen Landes Ruanda steht dabei in mehrfacher Hinsicht im Mittelpunkt.

jetzt kommentieren? 11. Januar 2011

2010: Power ON/OFF mit Alphonse Karenzi

Ende 2010 gelang es uns erneut, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit einen Studenten aus Ruanda nach Deutschland einzuladen.

Alphonse Karenzi ist 22 Jahre alt und studiert in Ruanda “urban and regional planning”, also “Stadtentwicklung”.  Er engagiert sich ehrenamtlich für das Rwanda Village Concept Project und ist derzeit verantwortlich für die Betreuung der nach Ruanda kommenden internationalen Studenten. Sein Besuch in Deutschland war sein erster Aufenthalt in einem Land außerhalb von Ruanda.  Insgesamt hielt Alphonse Karenzi 6 Vorträge an verschiedenen Schulen über das Leben in Ruanda.   Zielgruppe waren Schüler im Alter von 8-18 Jahren.

Wir danken allen, die POWER ON/OFF nun zum zweiten Mal möglich gemacht haben!

jetzt kommentieren? 19. Dezember 2010

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