Wirtschaft
Rund 95% der ruandischen Bevölkerung leben von Subsistenzwirtschaft. Auf stark parzellierten Anbauflächen werden Bohnen, Bananen, Hirse, Mais, Maniok und Süßkartoffeln mit traditionellen Methoden angebaut. Moderne landwirtschaftliche Methoden werden nur in sehr geringem Umfang eingesetzt. Eine Vermarktung und Weiterverarbeitung existiert bis auf wenige Produkte nicht. Zu den wenigen Exportgütern Ruandas zählen Kaffee, Tee und einige Mineralerze. In Ruanda ist aufgrund der Höhenlage Großviehhaltung möglich. Aufgrund der Überweidung sind die Erträge jedoch sehr gering. Die Haltung anspruchsloseren Kleinviehs gewinnt zunehmend an Bedeutung. Proteinmangelernährung ist ein zentrales Problem in Ruanda.


jetzt kommentieren? 04. Mai 2009